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Nachhaltiges Flächenmanagement

Seit Jahrzehnten ist sowohl in der Bundesrepublik als auch im Freistaat Bayern ein stetiger Zuwachs der Siedlungs- und Verkehrsflächen zu verzeichnen. Laut dem Raumordnungsbericht 2005 des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung werden deutschlandweit ca. 120 ha und in Bayern etwa 25 ha pro Tag verbaut.

 

Damit eng verknüpft ist ein kontinuierlicher Anstieg der Boden- versiegelung. Im Landkreis Unterallgäu lag im Jahr 2000 der Versiegelungsgrad der Siedlungs- und Verkehrsfläche bei über 47 Prozent und in der kreisfreien Stadt Memmingen bei über 54 Prozentpunkten.

 

Ein wachsender Wettbewerbsdruck um ansiedlungswillige Unternehmen veranlasst Kommunen zu weiteren Gewerbeflächenausweisungen auf ihrer eigenen Gemarkung. Da Grund und Boden jedoch nicht vermehrbar sind, stößt eine stetige Ausweisung neuer Flächen in immer mehr Gemeinden an quantitative (Topographie) und qualitative (Schutz ökologisch sensibler Flächen) Grenzen. Hinzu kommen Probleme des Landschaftsbildes und der sog. 'Zersiedelung'. Sie führen zu der dringenden Forderung der Staatsregierung nach einer Optimierung der Flächeninanspruchnahme mit der zentralen ökologischen Zielsetzung einer deutlichen Reduzierung des Flächenverbrauchs.

 

Mögliche Lösungen zur Gewährleistung eines nachhaltigen Bodenwirtschaftens sind etwa Flächenmanagement in Form von Brachflächenrecycling oder beispielsweise interkommunale Kooperation in Form von gemeinsamen Gewerbegebieten oder Gewerbeflächenpools.

 

Nachfolgende Seiten geben diesbezüglich einen kurzen Überblick und bieten zudem Informationen zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten des Freistaates Bayern und der Europäischen Union.

 

>> Flächenrecycling

>> interkommunale Gewerbegebiete

 
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